LIVISI Newsletter Mai 2021

  • der Sommer nähert sich in großen Schritten und es ist mal wieder an der Zeit Dich zu einigen Themen bezüglich LIVISI SmartHome zu informieren.

    Webshop

    Wir haben entschiedenen, vorerst keinen neuen Webshop zu starten - da wir keine eigenen Geräte verkaufen werden und die Dienste (Mobiler Zugang u.ä.) die einzigen Produkte sind, die über den Shop verkauft würden, brächte ein Webshop nicht ausreichend Mehrwert für euch Kunden und auch nicht für uns.


    Wie gehen wir mit den Diensten um, die jetzt ja nicht mehr gebucht werden können?

    • Mobiler Zugang: wird automatisch für alle Kunden gebucht und kann kostenfrei genutzt werden
    • SMS: wird durch Push-Nachrichten ersetzt. Vorhandene Kontingente können weiterhin verwendet werden
    • Premium Auswertungen: kann nicht neu gebucht werden - Kunden die den Dienst derzeit nutzen, können diesen kostenfrei weiternutzen

    Homematic IP, Shelly & Co.

    Anfang des Jahres waren wir sehr zuversichtlich, dass wir sehr zeitnahe neue Bindings für die Unterstützung von Homematic IP Geräten und auch einer neuen Gerätegruppe, Shelly, anbieten können.


    Leider lassen sich derzeit diese Bindings nicht unter Einhaltung unserer Qualitätsansprüche bezüglich Sicherheit, Stabilität und Zuverlässigkeit verwirklichen, weshalb wir diese also in absehbarer Zeit nicht veröffentlichen werden.


    Das sind schlechte Neuigkeiten für all jene, die ihr SmartHome erweitern möchten oder vorhandene Geräte austauschen müssen - es ergibt für uns aber keinen Sinn etwas zu veröffentlichen, was bei euch Anwendern ggf. nur Enttäuschung oder sogar Ärger verursachen würde.

    Ausblick

    "Ein System für welches keine neuen Geräte gekauft werden können, ist im Grunde genommen ein langsam aussterbendes System!" oder "Womit wollt ihr Geld verdienen, wenn ihr keine Geräte verkauft?" - so haben wir das schon häufiger gelesen und gehört und das sind auch wichtige Aussagen/Fragen.


    Was machen wir jetzt und was sollten die Kunden tun?

    Wir können euch heute noch keine vollständige Antwort auf alle Fragen geben, möchten aber unsere Überlegungen mit euch teilen:


    Uns ist es wichtig, dass die Investitionen und Aufwände, die von euch in das SmartHome System gesteckt wurden, nicht umsonst waren.

    Für ein nachhaltiges agieren, sollten die vorhandenen Geräte so lange wie möglich genutzt werden können und kein vorzeitiger Elektroschrott werden.


    Aus diesem Grund haben wir uns auf folgende Grundsätze geeinigt um für euch etwas Sicherheit für euer SmartHome System zu schaffen:

    • Unabhängigkeit: Das System soll möglichst unabhängig (von der Cloud) arbeiten und steuerbar sein - dies bringt vor allem Zuverlässigkeit für euch Kunden, ermöglicht uns aber auch einen kosteneffektiven Betrieb der Plattform
    • Offenheit: Wir bieten bereits seit Jahren eine Schnittstelle für Drittanbieter Apps und Systeme an - dies möchten wir weiter ausbauen und unterstützen

    In Sinne dieser Grundsätze müssen wir uns und LIVISI SmartHome jetzt ausrichten. Wir werden euch über die nächsten Schritte auf dem Laufenen halten.


    Viele Grüße und bleib gesund!


    Dein LIVISI Team

  • =ODas hört sich alles nach dem Anfang vom Ende an. Außer, dass es keinen Ersatz mehr für defekte Geräte nach der Gewährleistung gibt, wovon ich bereits 2 benötige bei Installation von 78 Geräten, verstehe ich es richtig, dass mit der Unabhängigkeit von der Cloud gemeint ist, dass der mobile Zugang vermutlich auch bald wegfallen soll?=O


    Man fühlt sich schon etwas verarscht, RWE entwickelt ein System, verkauft es über das Innogy-Vehikel an E.ON, die interessiert es nicht und verkaufen es an noname weiter, die dann das System peu à peu beerdigen. Kaum zu glauben, aber wahr.


    Da es keine "Ersatzgeräte" geschweige den Erweiterungsgeräte mehr gibt, heißt es also sukzessive auf zu neuen Anbietern. Der Newsletter von heute enthält diese versteckte Aufforderung von Livisi. Nur guter Rat ist teuer, um nicht vom Regen in die Traufe zu kommen. Homematic IP unterstützt die Steuerung von maximal 80 Geräten, fällt also raus, Bosch Smart Home habe ich noch nicht wirklich gecheckt, auch Magenta Smart Home überzeugt mich nicht, alle Produkte basieren ja auf eq3. Wie lange gibt es diese dann? Und IFTTT unterstützen alle genannten Systeme m.E. auch nicht. Wer einen Rat hat, immer gern:)

  • Ganz ehrlich das ist absolut daneben. Man gibt ein Heidengeld aus kauft immer wieder neue Geräte im besten glauben und dann sowas. Wenn man sich wenigstens bemühen würde den umgekehrten weg zu gehen und die Endgeräte in eine Homematic Zentrale einzubinden wäre das schon mal ein besserer Schritt. Es gibt keine neuen Geräte von euch. Erweiterung und Austausch nicht möglich. Somit ist die Beschwichtigung von wegen es soll kein Elektroschrott werden doch ein besserer Witz. So könnte man wenigstens die Zentrale Tauschen und dann mit den anderen Geräten weiterbauen aber nein. Lieber jetzt doch alles wegwerfen und neu kaufen. Ich bin schon seit RWE Zeiten dabei weil man ja dachte ok RWE ein riesen Konzern da geht nichts schief, als man damals vor der Entscheidung stand ein Konkurrenzprodukt zu kaufen oder eures. Hätt ich wohl lieber mal zur Konkurrenz gegriffen. Danke für ein Haufen zukünftigen E schrott..............

  • Homematic IP unterstützt die Steuerung von maximal 80 Geräten, fällt also raus,

    Das gilt nur für die cloudbasierte Lösung mit Access Point. Vernünftig ist aber ohnhin nur der Betrieb an einer CCU3, wenn man nicht wieder in die permanente Abhängigkeit von einer Cloud geraten will. Ich hab schon mal angefangen und z.B. die Rollladenaktoren auf hmip umgerüstet und über iobroker mit dem innogy-Gesamtsystem verbunden - klappt hervorragend.

  • Nur die Ruhe.
    Sie arbeiten ja daran, eine Art Werterhaltungslösung zu basteln.
    Für Neuausrüstungen scheidet Livisi mangels verfügbarer Neugeräte eh aus.

    Die vorhandenen Geräte können zunächst mal noch fast zwei Jahre lang weiterbetrieben werden.

    Wenn iQuest die angekündigte Lösung mit der lokalen Steuerung und Konfiguration hinbekommt, dann kann man die Geräte quasi zeitlich unbegrenzt weiterbetreiben, bzw. bis die Geräte irgendwann die Löffel von sich aus abgeben.
    Für Erweiterungen fehlt es ja ebenfalls an verfügbaren Neugeräten. Da muss man dann etwas Neues anschaffen. Aber sie wollen ja auch die Programmierschnittstelle weiter ausbauen.

    Das bedeutet, dass es möglich sein wird, von einem Fremdsystem aus die Livisi-Geräte zu steuern (über die Livisizentrale).

  • Nur die Ruhe.
    Sie arbeiten ja daran, eine Art Werterhaltungslösung zu basteln.
    Für Neuausrüstungen scheidet Livisi mangels verfügbarer Neugeräte eh aus.

    Die vorhandenen Geräte können zunächst mal noch fast zwei Jahre lang weiterbetrieben werden.

    Wenn iQuest die angekündigte Lösung mit der lokalen Steuerung und Konfiguration hinbekommt, dann kann man die Geräte quasi zeitlich unbegrenzt weiterbetreiben, bzw. bis die Geräte irgendwann die Löffel von sich aus abgeben.
    Für Erweiterungen fehlt es ja ebenfalls an verfügbaren Neugeräten. Da muss man dann etwas Neues anschaffen. Aber sie wollen ja auch die Programmierschnittstelle weiter ausbauen.

    Das bedeutet, dass es möglich sein wird, von einem Fremdsystem aus die Livisi-Geräte zu steuern (über die Livisizentrale).

    ...Dein Wort in Gottes Ohr. Denke mit Schrecken daran, wenn meine 1600 Euro Investition unbrauchbar wird.

  • Endlich Klartext.


    Ist mir schon lange klar, dass die sich aus der Geschichte verabschieden wollen. Nur die Art und Weise ist perfektes Schmierentheater und ist ganz, ganz sicher von langer Hand geplant.


    Ich werde nun diesen kompletten RWE | Innogy | Livisi-Schrott entsorgen und mich einem seriösen Anbieter zuwenden. In erster Linie denke ich da mal an BOSCH.

    :cursing:

  • Ich werde nun diesen kompletten RWE | Innogy | Livisi-Schrott entsorgen und mich einem seriösen Anbieter zuwenden. In erster Linie denke ich da mal an BOSCH.

    :cursing:


    Sorry, aber das könnte sich schnell zur Milchmädchenrechnung entwickeln.

    RWE/Innogy: Großkonzern, leistet(e) sich den Luxus eines "eigenen" Smarthomes, reines Statussymbol, verdient keinen Cent damit

    Hardwarehersteller: eq-3

    Bosch: Großkonzern, leistet sich den Luxus eines "eigenen" Smarthomes, reines Statussymbol, verdient mutmaßlich keinen Cent damit
    Hardwarehersteller: eq-3

    Finde den Fehler....

  • Sehe ich auch so, daher würde ich in dem Fall zu Homatic mit der ccu3 wechseln. Auf keinem Fall zu einem cloud-abhängigen System. Aber, noch ist Polen nicht verloren. Ich warte noch ab.. Wenn das mit Livisi schief geht, ist Eon nicht raus aus der Nummer. Der Konzern bemüht sich um ein Grünes Image, da passt es nicht tausende Kunden zu verärger und tonnenweise Elektroschrott zu produzieren von Sachen die eigentlich noch wunderbar funktionieren würden, auch wenn der Fall erst in 2 Jahren eintritt. Es gibt durchaus Mittel und Wege wie man auch einen Großkonzern wie Eon ärgern kann, z.B. so https://www.verbraucherzentrale.de/beschwerde

    Aber wie schon weiter oben geschrieben, noch besteht Hoffnung...

  • Überhaupt muss man trotz allen Ärgers jetzt mal ein paar Dinge ins rechte Verhältnis rücken:


    Dass wir uns heutzutage alle 2 Jahre ein neues Smartphone für 800 € kaufen, ist mittlerweile "normal". Keiner würde sich bei Samsung beschweren, wenn nach 5 Jahren sein Handy nicht mehr untersrützt wird.


    Wir alle haben uns dafür entschieden, dass wir mit SmartHome unser Haus oder unsere Wohnung von einer schnelllebigen Welt abhängig machen. Im Thema "SmartHome" kommt gefühlt jeden Tag ein neues System, ein neues Protokoll oder ein neuer Standard raus.


    Das schöne ist, dass sich das Thema rasend weiterentwickelt und immer mehr Möglichkeiten entstehen. Der Nachteil ist, dass die Zeiten, in denen man Lichtschalter 1960 mal gekauft hat und der dann 2021 immer noch funktioniert wie am ersten Tag, damit ein für alle Mal vorbei sind.


    Wer das will, der darf KEIN SmartHome kaufen!


    Auch ich bin sauer, dass das System, in das ich jetzt viele Jahre Geld, Energie und Herzblut gesteckt habe "gelinde gesagt" in einer Krise steckt. Ich bin seit 2013 dabei. Wenn das System (angenommen) 2023 abgeschaltet wird, dann lief es 10 Jahre!......solange hatte ich noch keinen Computer, kein Handy und auch kein Auto. Wer natürlich letztes Jahr erst eingestiegen ist, für den ist das happiger, das gebe ich zu.


    Insofern sollten wir bei allem Ärger nicht vergessen, dass wir mit SmartHome eine Technik nutzen, die immer einer gewissen Schnelllebigkeit unterworfen sein wird....ob uns das jetzt passt oder nicht.

  • Wenn das mit Livisi schief geht, ist Eon nicht raus aus der Nummer. Der Konzern bemüht sich um ein Grünes Image, da passt es nicht tausende Kunden zu verärger und tonnenweise Elektroschrott zu produzieren von Sachen die eigentlich noch wunderbar funktionieren würden, auch wenn der Fall erst in 2 Jahren eintritt. Es gibt durchaus Mittel und Wege wie man auch einen Großkonzern wie Eon ärgern kann, z.B. so https://www.verbraucherzentrale.de/beschwerde

    Aber wie schon weiter oben geschrieben, noch besteht Hoffnung...

    Du willst 2023 E.ON mit etwas ärgern, das 2020 von E.ON verkauft wurde? Leuchtet mir nicht ein...

  • Ja, ganz klar, ein solches Verhalten, tonnenweise Elektroschrottzu produzieren schadet dem Image ganz gewaltig, auch im Jahre 2023, vielleicht sogar noch mehr wie 2021. Beschwerde bei der Verbraucherzentrale ist nur eine Möglichkeit. Es gibt auch Facebook, Twitter und andere Soziale Medien. Wahlkreisabgeordnete, besonders der Grünen, könnte man auch mal ansprechen, wie sie das sehen mit dem Elektroschrott. Wenn man da ein bisschen nachdenkt fällt einem sicher noch die eine oder andere Möglichkeit ein was man noch alles machen könnte. Aber wie gesagt es ist noch zu früh sich hier groß Gedanken zu machen, besteht ja noch die Möglichkeit dass es eine für alle Beteiligten eine gute Lösung gibt, was ich sehr hoffe.

  • Also ich für meinen Teil habe jetzt einen Raspi4 bestellt, zusammen mit einem passenden Funkmodul für Homematic.
    Dann werde ich mir mal anschauen, ob Raspberrymatic oder PiVCCU3 besser für meine Zwecke geeignet sind.
    Damit werde ich als ersten Schritt mal meine bereits vorhandene CCU3 ersetzen.

    Und dann werde ich versuchen zu ergründen, wie man ein Plugin für Homematic realisiert. Dieses Plugin soll dann die Livisi-API ansprechen und Homematic und Livisi direkt verbinden (ohne openHab oder ioBroker).
    Wenn das so gelingt, wie ich mir das vorstelle, könnte man dann von Homematic aus die Livisi-Geräte benutzen, über die Livisi-Zentrale, ganz ohne Umflashen oder sonstiges Gebastel.

    Wenn dann Livisi seine Zusagen hält und die API so umbaut, dass sie per Direktzugriff auf die Zentrale funktioniert, kann man seine Geräte weiterbetreiben, bis diese das Zeitliche von alleine segnen.

  • Moinsen in die Runde!

    Wenn wir nicht in den Elektroschrott investieren würden, würde dieser auch bald nicht mehr produziert.

    Aber es ist ja schick per Alexa das Licht anzuknipsen, obwohl man neben dem Schalter steht.

    Oder die Heizung vom Büro aus mit dem Handy zu steuern.....geht auch im Homeoffice.

    Nur bei Stromnetz- und Datennetzausfall steht Mann blöde da.

    Oder......

    Also, ist nicht bierernst gemeint. :P

    Aber über das Thema Angebot und Nachfrage bzw. Nachfrage und Angebot sollten wir als Elektroschrottmitverursacher mal nachdenken

  • Ich glaube das geht EON alles ziemlich am langen Rücken vorbei. Die haben die Bude an den Nagarro-Konzern (Genau: Nagarro IQuest Holding GmbH) verkauft. Haben in 2021 die Restkohle eingestrichen und wenn Nagarro nicht in der Lage ist das Geschäft weiter zu betreiben ist wohl eher mal Nagarro derjenige der nicht so ganz gut aussieht.


    Und alles Andere ist, wie Donaudrohne immer so schön sagt, SPEKULATIUS.

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